Gibt es Möglichkeiten, als Selbstständiger Riester-Zulagen zu bekommen?

Dass Arbeiter und Angestellte in den Genuss der mit der Riester-Rente verbundenen staatlichen Förderung kommen, ist kein Privileg dieser Personengruppe. Auch Selbstständige haben die Möglichkeit, staatliche Förderungen  im Rahmen eines Riester-Vertrags zu erhalten. Dies trifft z.B. auf gesetzlich pflichtversicherte Selbstständige zu. Hierzu gehören z.B. Journalisten. Bedingt durch die Künstlersozialkasse erfahren sie hier die gleiche Stellung wie Arbeitnehmer. Aber auch Ehepartner von unmittelbar Förderberechtigten können einen Förderungsanspruch in der Riester-Rente erhalten. Hierzu schließen die beiden Ehepartner getrennte Verträge ab. Der Ehepartner, der nicht selbstständig ist, muss mindestens die Mindestbeiträge in Höhe von 4 % des Vorjahresbruttoeinkommens in den Vertrag einzahlen, der selbstständige Ehepartner braucht nicht einmal den Mindestbeitrag einzahlen und erhält trotzdem die Zulagen.

Wenn beide Ehepartner selbstständig sind, gibt es ebenfalls eine Möglichkeit, die staatlichen Zulagen zu erhalten. Um diese zu bekommen, muss ein Ehepartner den anderen als Minijobber anstellen. Dies bedeutet zwar, dass vom anstellenden Ehepartner Rentenversicherungsbeiträge für den angestellten Ehepartner an die Rentenkasse bezahlt werden müssen, doch so erhält das Paar die Möglichkeit, an Riester-Zulagen zu kommen.

Selbstverständlich bleibt das Recht, den Sonderausgabenabzug abzuziehen, bestehen. Auf diese Weise können die selbstständigen Ehepartner nicht nur Zulagen erhalten, sondern auch von einer Steuerersparnis profitieren. Wie ersichtlich wurde, bietet die Riester-Rente erhebliches Potenzial, wirtschaftliche Profite daraus zu ziehen, sei es in Form staatlicher Zulagen oder in Form von Steuerersparnissen. Weitere Informationen sind auf rententips.de erhältlich.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.